Bei der IT-Sicherheit stehen meist Passwörter und Firewalls im Mittelpunkt. Ein Teil der Risiken ist jedoch ganz physisch: Jemand öffnet ein Computergehäuse, einen Laptop oder einen Serverschrank. So lassen sich Daten stehlen, Bauteile austauschen oder Schadsoftware installieren. Sicherheitsetiketten machen solche Eingriffe sofort sichtbar. Im Folgenden steht, wie das funktioniert und welches Etikett zu welcher Situation passt.
Wer direkten Zugang zu einem Gerät hat, kann deutlich mehr anrichten als bei einem Angriff aus der Ferne. Drei Risiken stechen heraus.
Manipulation
Ein Gehäuse ist schnell geöffnet. Danach lässt sich eine Festplatte oder ein Speichermodul austauschen, oder Schadsoftware wird über einen USB-Anschluss installiert. Die Folge können Datendiebstahl oder die Übernahme des Systems sein.
Diebstahl
Ein gestohlener Laptop oder Server kostet mehr als ein neues Gerät. Befinden sich sensible Daten darauf, folgt oft eine Datenpanne, mit Folgen für Kunden und Ruf.
Sabotage
Bauteile können unbrauchbar gemacht oder die Firmware verändert werden. Das führt zu Störungen, deren Ursache schwer zu finden ist.

So funktionieren Sicherheitsetiketten
Ein Sicherheitsetikett kommt dorthin, wo sich ein Gerät oder Raum öffnen lässt: an die Gehäusefuge, die Tür eines Serverschranks oder einen USB-Anschluss. Wird das Etikett entfernt, erscheint ein Hinweis wie VOID oder OPENED.
Sofort sichtbar
Bei einer Kontrolle fällt ein geöffnetes Gerät sofort auf. Das wirkt zugleich abschreckend. Sinnvoll sind Etiketten zum Beispiel an Serverschränken in einem gemeinsam genutzten Serverraum oder an der Zugangstür zu diesem Raum. Bei Laptops lassen sie sich über die Gehäusefuge oder die USB-Anschlüsse kleben.
Nicht wieder aufklebbar
Nach dem Entfernen sind die Schichten des Etiketts voneinander getrennt. Ein erneutes Aufkleben ohne sichtbare Spuren ist nicht möglich.
Eindeutige Nummer
Etiketten mit eindeutiger Nummer lassen sich registrieren. Bei einer Kontrolle zeigt sich dann, ob das Etikett am Gerät noch das ursprüngliche ist. Ein ausgetauschtes Etikett fällt so sofort auf.
Welches Etikett passt zu welcher Situation?
Das ZT-88 ist für glatte Oberflächen gedacht, etwa Serverschränke aus Metall, Laptops und Glas. Beim Entfernen erscheint das Wort OPENED auf dem Etikett selbst, während die Oberfläche sauber bleibt.
Keine Klebereste auf der Oberfläche
Temperaturbeständig von -10 °C bis +40 °C
Geeignet für Laptops, Server und andere Elektronik
Das Label Lock Low Residue eignet sich für empfindliche Oberflächen wie lackiertes Holz und pulverbeschichtetes Metall. Es hinterlässt kaum Klebereste und deckt einen größeren Temperaturbereich ab.
Temperaturbeständig von -30 °C bis +70 °C
Hergestellt nach ISO 9001:2015
Für Serverschränke, Zugangspunkte von Computern und Türen









