Regelmäßig sprechen wir mit einer Kollegin oder einem Kollegen von Navacqs und machen daraus eine Geschichte. Wo Betrug, Schäden oder Diebstahl ein Thema sind, braucht es Plomben, Schlösser, Spanngurte, Container Lashing Equipment, Probenahmeprodukte und Stausäcke. Und damit Navacqs. In den Gesprächen geht es um Wissen, Arbeit und Ehrgeiz, manchmal auch um ganz andere Dinge. Der rote Faden ist Leidenschaft. Leidenschaft für das Fach. Leidenschaft für die Produkte. Leidenschaft für Wachstum. Und der grenzenlose Ehrgeiz, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Heute hat Arnoud das Wort, unser Geschäftsführer. 2004 fing er mit 23 Jahren bei Navacqs an, zu einer Zeit, als das ganze Unternehmen aus drei Leuten bestand. Nach fast 17 Jahren ging er für eine neue Herausforderung, um gut zwei Jahre später zurückzukehren. Heute steht er am Steuer. Lernen Sie Arnoud kennen!

Arnoud, du bist vor ein paar Monaten zurückgekommen. Wie fühlt es sich an, wieder da zu sein?

Herrlich, auch wenn ich mich bei meinem vorherigen Arbeitgeber ebenfalls sehr wohlgefühlt habe. Ich war gut 2 Jahre weg, und es hat sich einiges verändert. Das Unternehmen ist nach wie vor gesund und wächst, aber als ich wieder reinkam, gab es ziemlich viele neue Gesichter. Wir sind 13 Leute, und 6 davon kannte ich noch nicht. Inzwischen habe ich mich an sie gewöhnt. Ob das umgekehrt auch so ist, musst du sie selbst fragen 😊

Wie hast du hier eigentlich angefangen?

2004 hat mich Ronald Weterings eingestellt. Ich war damals 23. Wir saßen noch in der Pannerdenstraat im Waalhaven, mit ein paar Containern als Lager, und haben die Arbeit zu dritt gemacht. Kurz darauf sind wir in die Aploniastraat umgezogen und haben die Container gegen eine richtige Lagerhalle getauscht. Das war eine schöne Zeit. Man ist selbst ans Telefon gegangen, hat den Auftrag bearbeitet und ist runter ins Lager gerannt, um ihn zu verpacken und versandfertig zu machen. Die ganze Verwaltung kam auch noch dazu. Ich war ein echter Allrounder, und ehrlich gesagt gefällt mir das am besten.

„Ich war ein echter Allrounder, und ehrlich gesagt gefällt mir das am besten.”

Vroeger

Und trotzdem bist du nach fast 17 Jahren gegangen. Gefallen hat es dir nicht, denn nach gut 2 Jahren warst du wieder da. Oder liege ich da falsch?

Nach all den Jahren wollte ich eine neue Herausforderung. Die habe ich bei Heco Cargo Control gefunden, wo ich sehr herzlich aufgenommen wurde. Ein tolles Unternehmen, in dem ich, genau wie hier, viel Freiheit hatte, mein Ding zu machen. Ich habe dort sehr viel gelernt, über Strukturen, Personalthemen und Mitarbeitergespräche. Dort wegzugehen, kam mir überhaupt nicht in den Sinn. Aber dann bekam ich die Chance, bei Navacqs das Steuer zu übernehmen, und Navacqs lag mir immer noch am Herzen. Diese Entscheidung ging nicht spurlos an mir vorbei. Sie war schwierig, aber das Gefühl von Freiheit, das ich jetzt als Gesamtverantwortlicher habe, finde ich herrlich.

Wie war dein Start?

Der Start war anstrengend, mit einem Umbau, der fast sofort begann. Außerdem musste ich viele neue Leute und ihre Arbeitsweise kennenlernen. Ich war eine bestimmte Arbeitsweise bei Navacqs gewohnt, und die hatte sich im Lauf der Zeit verändert. Nicht besser oder schlechter, sondern anders. Da bringe ich jetzt Struktur hinein, so wie ich es für alle und für das Unternehmen für richtig halte.

Tennis

Auf welche Entwicklungen im Markt willst du reagieren?

Kunden werden immer anspruchsvoller, deshalb ist Kundenbindung für mich das Wichtigste überhaupt. Als ich hier vor 20 Jahren angefangen habe, haben wir praktisch nichts mit dem Internet gemacht. Das Produktwissen lag wirklich bei uns Mitarbeitern. Im Lauf der Jahre haben wir dieses Wissen immer mehr online geteilt. Schau dir einfach mal die Produktseiten an, da findest du alles. Aber das darf nicht auf Kosten des Know-hows unserer Leute gehen. Darauf achte ich sehr genau. Das Wissen über Prozesse und Produkte muss bei allen in Fleisch und Blut übergehen. Ob man im Lager arbeitet, im Marketing oder in der Buchhaltung, da mache ich keinen Unterschied. Ich bin überzeugt, dass man mit diesem Wissen einen besseren Service bieten kann.

Wie schlägt sich das in der künftigen Strategie nieder?

Nach außen möchte ich, dass wir uns viel stärker zeigen. Mehr Kundenbesuche, mehr Kundenkontakt und mehr Wissensaustausch. Ich bin überzeugt, dass wir sehr gut sind in dem, was wir tun, aber wir müssen das auch immer wieder zeigen. Wir sind immer häufiger bei Kunden und Interessenten vor Ort, und die Terminkalender sind jetzt darauf ausgerichtet. So wissen wir besser, was los ist, und können proaktiv auf Fragen eingehen. Auch online können wir da weitere Schritte machen. Zeigen, was wir tun und wie wir es tun. Unsere Produkte sind nicht sexy, aber die Freude an unserer Arbeit, den Service und die Qualität müssen wir wirklich nach außen tragen.

Außerdem sehe ich natürlich Möglichkeiten bei unseren internen Abläufen. Konzentrieren wir uns auf die richtigen Dinge? Treffen wir die richtigen Entscheidungen, und sind wir schlagkräftig genug? Meine Aufgabe ist es, das zu erkennen und gemeinsam mit allen hier zu verändern. Mein Ziel war immer, vom Niveau der Europa League auf das Niveau der Champions League zu kommen. Nicht in einem oder wenigen Bereichen, sondern in allen.

„Vom Niveau der Europa League auf das Niveau der Champions League. In allen Bereichen.”

Ronald en Arnoud

Was können wir 2024 von Navacqs erwarten?

Es gibt Märkte und Segmente, in denen wir wirklich noch wachsen können. Vielleicht ein Stück Marktentwicklung, bei der wir mit einem bestehenden Produkt einen für uns neuen Markt erschließen. Wir haben aber auch Produktkategorien, die Kunden nicht sofort auf dem Schirm haben, wenn sie an Navacqs denken. Auch da sehe ich Möglichkeiten. Was welche Priorität bekommt, legen wir gerade fest. Das Serviceniveau, das wir jetzt schon erreichen, will ich mindestens halten, aber ein paar Prozent Luft nach oben gibt es immer. Unsere Kolleginnen und Kollegen, die täglich mit Kunden zu tun haben, leisten hervorragende Arbeit. Deshalb traue ich mich zu sagen, dass wir in Ladungssicherung und Plomben schon jetzt die Allerbesten sind.

Und zum Schluss: Woraus ziehst du selbst die meiste Freude?

Aus den Menschen, mit denen ich arbeite. Freude an der Arbeit finde ich das Allerwichtigste. Für mich selbst ist das schön, aber für die Leute hier finde ich es sogar entscheidend. Wenn man gern zur Arbeit geht, entwickelt man sich besser, arbeitet besser und ist glücklicher. Und davon profitiert auch Navacqs. Das versuche ich zu erreichen, indem ich begeistert, offen und ehrlich bin.